TIGERMOBIL KONZEPTION

Grundgedanke Spielmobil

Die mobile Spielaktion ist spielpädagogisches Angebot nach dem Vorbild
anderer Städte. Mit einem "Mobi-Bus" (unser Referatsbus plus Anhänger)
werden ganzjährig Spielaktionen in der Innenstadt und in den Stadtteilen
angeboten.

Grundsatzziel ist es, einen anregenden, phantasievollen Rahmen für
freies Spiel zu schaffen. Mit vielfältigen Angeboten, die alle Sinne der
Kinder ansprechen, sollen Defizite an Spielmöglichkeiten in der Stadt
abgemildert und vorhandene (Spiel-) Plätze neu belebt werden.
Eine örtliche Inspektion der offenen Spielflächen ist dafür im Vorfeld notwendig.

Zielgruppe sind Kinder mit und ohne Behinderung vom 6. bis 13.
Lebensjahr.

Die Aktionen sind kostenlos. Das Angebot ist offen, d. h. die Kinder
müssen nicht angemeldet werden.

Das Einsatzgebiet des "Mobi-Busses" sind Spielplätze, Schulhöfe und
Freiflächen in der ganzen Stadt. In den Wintermonaten müssen
Alternativplätze zur Verfügung stehen (Schulräume, Kigas, Jugendhaus
usw.). Dies muß im Einzelfall des jeweiligen angebotenen Teilprojekts
geregelt werden.

Als Instrumentarium sollen Pedalos, Seile, Stelzen, Kisten, Bauklötze,
Reifen, Leitern, Farben und Bälle zur Grundausstattung gehören.

Damit die "Mobi-Aktion" auch immer etwas Neues ist, soll ein
weitgefächertes Spielthema (z. B. Märchen, Theater, Alles was rollt,
Stadtteilerkundung ...) den Rahmen gestalten.

Die Kinder im Einzugsbereich einer geplanten Aktion werden durch
Flugblätter und Spiele an den Schulen informiert. Darüber hinaus
werden die Termine in der Presse bekanntgegeben. Ein Jahresterminplan
wird erstellt.

Die Angebote des Spielmobils finden wöchentlich statt. Es können
auchAngebote in den Stadtteilen parallel stattfinden. Hierzu ist im
Vorfeld eine inhaltliche und sachmittelbezogenen Abklärung notwendig.
In den Schulferien sollen zusätzlich mehrtägige Spielaktionen stattfinden.
Auch der Kinderzirkus (in den Pfingst- und Sommerferien) soll dabei mit
eingebunden werden.

Sonderspielaktionen sollen zu bestimmten Anlässen organisiert
werden, z. B. Weltkindertag, Stadtteilfest ... . Bei solchen Aktionen wird
die enge Kooperation mit anderen Institutionen und Verbänden
angestrebt.

Das Spielmobil ist mittlerweile eine feste Größe in der Neckarsulmer
Kinder- und Jugendarbeit. Das Projekt begann im Mai 1999. Die
Federführung für den theoretischen Hintergrund übernahm die Fachschule
für Sozialpädagogik Neckarsulm. Die Rahmenbedingungen wurden mit
dem Kinder- und Jugendreferat Neckarsulm erarbeitet.
Inventarliste 2014 (31 kB)
Konzeption (193 kB)
Fortschreibung Stand 2014